Rumänien

Rumänien Bereisen

Zweiter Weltkrieg

Frankreich und Großbritannien hatten am 13. April 1939 versprochen, die Unabhängigkeit Rumäniens zu sichern, aber Verhandlungen um eine ähnliche Garantie durch die Sowjets wurden abgebrochen. Offiziell blieb Rumänien aber neutral und gewährte Mitgliedern von Polens fliehender Regierung Zuflucht. Nach der Ermordung des Premierministers Calinescu versuchte König Carol noch mehrere Monate, die Neutralität zu bewahren, aber Frankreichs Kapitulation und Großbritanniens Rückzug vom Festland machten deren Garantien an Rumänien hinfällig.
Sowohl im Osten als auch im Westen verlor Rumänien im Jahre 1940 Territorium.
Deutschland und Italien zwangen mit dem zweiten „Wiener Schiedsspruch“ Rumänien dazu, eine Hälfte Siebenbürgens an Ungarn zurückzugeben. Dieses Gebiet wurde ab diesem Zeitpunkt als Nordsiebenbürgen bezeichnet.
Am 23. November 1940 trat Rumänien offiziell in den Krieg an. Im August 1944 kapitulierte Rumänien. Ohne deutschen Druck waren zu diesem Zeitpunkt mehr als die Hälfte der Juden des Landes liquidiert und nur die neue politische Lage verhinderte die völlige Ausrottung der Juden.