Rumänien

Rumänien Bereisen

Die Berge Rumäniens

In Rumänien können Sie überall wo sie wollen Wandern und Berge besteigen – sowohl im Sommer als auch im Winter. Besonders in den Karpaten können Sie unvergessliche Abenteuer erleben.
Skilaufen ist im Winter die größte Attraktion. Einer der schönsten Orte, die zum Skifahren einladen ist die Poiana Brasov (Schulerau) und liegt etwa 13 Kilometer von Brasov (Kronstadt) entfernt.  Es erwarten Sie hier gut betreute Skipisten mit Längen bis zu 4500 Metern von verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die meisten Skilehrer, die Sie für einen Skikurs in Anspruch nehmen können, sprechen englisch, Deutsch oder Französisch. Bar, Discos, Folklore und Kabarett bieten ein reges Nachtleben – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Sinaia, ein Kurort aus dem Jahr 1870 befindet sich in derselben Gegend der Südkarpaten, mit Skipisten und einer Rodelbahn. Im Sommer kann auf der Predeal mit 15 Pisten und Busteni auch geklettert werden. Die Skisasion geht von Dezember bis März.
In den Sommermonaten kann man die Seilbahn benutzen um auf den Berg zu kommen. Es besteht die Möglichkeit zu reiten, fischen oder Kanu zu fahren. Die Wanderwege sind sehr gut markiert und man findet überall die Möglichkeit zur Übernachtung auf Campingplätzen.

Karpaten

Ein Hochgebirge in Mitteleuropa, Osteuropa und Südosteuropa sind die Karpaten. Die Karpaten bilden einen über 1.300 Kilometer langen, 100 – 350 Kilometer breiten, nach Westenoffenen Bogen, der bei Bratislava (Pressburg) und bei Wien als Fortsetzung der Alpen beginnt und an den Flüssen Morava, Nisava und Timok im Osten Serbiens endet.
Die Hohe Tetra ist das höchste Massiv der Karpaten. Die Karpaten bilden neben den Alpen das bestimmende Gebirgssystem in Zentraleuropa. Österreich, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Polen, die Ukraine, Rumänien und Serbien haben Anteil an den Karpaten.
In verschiedene Teile werden die Karpaten gegliedert. Hierbei sind zwei Prinzipien üblich – einerseits horizontal und andererseits vertikal.
Die horizontale Gliederung ergibt sich aufgrund des Alters, der Gesteinsart und der Oberflächenart.
Die vertikale Gliederung beruht auf geologisch tektonischen, physiographischen und groben morphographischen Kriterien.
Bewaldet sind die niedrigeren Lagen der Karpaten. Zwischen 1.150 Meter und 1.900 Meter schwankt die Waldgrenze. Zum Teil ähneln die Vegetation und die Tierwelt derjenigen der Alpen.
Das größte und bestehende, geschlossene Waldgebiet Europas überziehen die rumänischen Karpaten. Hier ist mehr als ein Drittel aller in Europa noch wildlebenden Großraubtiere – Braunbären, Wölfe und Luchse. Der extrem seltene Groppenbarsch kommt im Oberlauf des Arges vor.
 

Wildtiere und Naturreservate

Ein Gebiet von über 75.000 Hektar wird durch viele Reservate geschützt. Als Nationalpark wurde zum Beispiel Retezat deklariert, wo man Adler, Wildschweine, Gemsen, Bären, Luchse und Murmeltiere beobachten kann.
Egal auf welchem Berg Sie in Rumänien wandern, sie werden wunderbare Aussichten und Gastfreundschaft genießen können. Auch werden Sie wenige Schilder mit Zugang verboten finden.