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Donaudelta

Die Donaumündung ins Schwarze Meer ist ein einzigartiges Naturgebiet und wurde auch deshalb in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.Die im Osten Rumäniens liegende Landschaft wird in drei Hauptarme aufgegliedert: Chilia, Sulina und Sfintu Gheorghe.

Der nördlichste Teil - der Chilia Arm liegt teilweise auf urkainischen Staatsgebiet. Somit teilt sich Rumänien das Donaudelta mit der Ukranie.

Das Donaudelta in Rumänien besteht aus unzähligen kleinen Inseln, Armen, Seen und Auwäldern. Das Aussehen des Deltas ändert sich immer wieder durch die jahreszeitlich bedingten Hochwässer. Jedes Hochwasser ändert das Aussehen des Deltas und ist auch der natürliche Motor dieser Biosphäre.

Naturreservat Donaudelta - Sanfter Tourismus

Die Landschaft der Donaumündung wurde in Rumänien zum Schutzgebiet erklärt. Besonders in den letzten Jahren zeichnet sich ein neuer Trend ab - Der Sanfte Ökotourismus. Immer mehr naturbegeisterte Urlauber besuchen das Delta um die unterschiedlichen Landschaften, Flora und Fauna bestaunen zu können.

Im ganzen Delta sind achtzehn geschützte Reservate und „Dammzonen“ verstreut. Über schmale Kanäle kann man diese erreichen, entlang der von Schilf und Wäldern bedeckten Schilfinseln, wo Pelikane und Kraniche sich versammeln und Fische fangen.
Möchten Sie diese Gegend in Ruhe erkunden, so ist es am Besten sich ein Boot zu mieten und die Kanäle selbst abzufahren. Dazu benötigen Sie einen Pass, der von der Leitung des Reservats ausgestellt wird.

Ferienhäuser als Basisstation

Im rumänischen Donaudelta ist man mit dem Boot und zu Fuß unterwegs. Automobile kommen nicht weit. Interessant ist ein Urlaub im Ferienhaus, das als Basisstation genutzt wird. Tagesausflüge mit dem Boot oder ruhiges Fischen in einem unzähligen der Seitenarme machen die Donaudelta zu einem Erlebnis.

Doch fragen Sie im Vorfeld genau beim Reiseveranstalter nach, denn in Unterkünften innerhalb der kleinen Dörfer darf man sich keinen Luxus erwarten.

Moderne Hotels finden Reisende in Tulcea.

Klima und Leute des Donaudeltas

Heiße Sommer und kalte Winter - so läßt sich das Klima im Donaudelta gut beschreiben. Die ca. 15.000 Einwohner leben in der Regel von der eigenen Landwirtschaft und Fischerei, die eine Haupteinnahmequelle ist. Viele junge Leute wandern ab, da dies keine nachhaltige Zukunftsplanung zulässt.

Rumäniens Regierung versucht mit Impulsen im Tourimus der einheimischen Bevölkerung eine andere Perspektive zu bieten. Der sanfte Tourismus soll Arbeitsplätze schaffen und somit der Abwanderung ein Ende setzen.

Auch kann die Fischerei nicht mehr die einzige Einnahmemöglichkeit bleiben, denn die Fänge fallen immer kleiner aus, da sich auch die Gewässer in Rumänien dem weltweiten Trend der Überfischung nicht widersetzen können.

Aktivitäten

Bootstouren seien wohl das Einzige, das man im Donaudelta an Aktivität zur Verfügung hätte. Nun ja, ohne Boot ist man an der Donaumündung aufgeschmissen, doch auch Anderes ist möglich. Reiten, Vogelbeobachtungen, Fischen und Jagen.

Kreuzfahrten ins Donaudelta

Diverse Reiseveranstalter bieten Schiffsfahrten an der Donau mit Ursprung bzw. Ziel Donaudelta an. So ist man in der Regel in 7 Tagen von Passau im Donaudelta angelangt. Tulcea in Rumänien ist das Ziel der Kreuzfahrten. Mehr zu Kreuzfahren Donaudelta erfahren Sie im Lexikon.