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Donaudelta

Die Donaumündung ins Schwarze Meer ist ein einzigartiges Naturgebiet und wurde auch deshalb in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.Die im Osten Rumäniens liegende Landschaft wird in drei Hauptarme aufgegliedert: Chilia, Sulina und Sfintu Gheorghe.

Der nördlichste Teil - der Chilia Arm liegt teilweise auf urkainischen Staatsgebiet. Somit teilt sich Rumänien das Donaudelta mit der Ukranie.

Das Donaudelta in Rumänien besteht aus unzähligen kleinen Inseln, Armen, Seen und Auwäldern. Das Aussehen des Deltas ändert sich immer wieder durch die jahreszeitlich bedingten Hochwässer. Jedes Hochwasser ändert das Aussehen des Deltas und ist auch der natürliche Motor dieser Biosphäre.

Naturreservat Donaudelta - Sanfter Tourismus

Die Landschaft der Donaumündung wurde in Rumänien zum Schutzgebiet erklärt. Besonders in den letzten Jahren zeichnet sich ein neuer Trend ab - Der Sanfte Ökotourismus. Immer mehr naturbegeisterte Urlauber besuchen das Delta um die unterschiedlichen Landschaften, Flora und Fauna bestaunen zu können.

Ferienhäuser als Basisstation

Im rumänischen Donaudelta ist man mit dem Boot und zu Fuß unterwegs. Automobile kommen nicht weit. Interessant ist ein Urlaub im Ferienhaus, das als Basisstation genutzt wird. Tagesausflüge mit dem Boot oder ruhiges Fischen in einem unzähligen der Seitenarme machen die Donaudelta zu einem Erlebnis.

Klima und Leute des Donaudeltas

Heiße Sommer und kalte Winter - so läßt sich das Klima im Donaudelta gut beschreiben. Die ca. 15.000 Einwohner leben in der Regel von der eigenen Landwirtschaft und Fischerei, die eine Haupteinnahmequelle ist. Viele junge Leute wandern ab, da dies keine nachhaltige Zukunftsplanung zulässt.

Rumäniens Regierung versucht mit Impulsen im Tourimus der einheimischen Bevölkerung eine andere Perspektive zu bieten. Der sanfte Tourismus soll Arbeitsplätze schaffen und somit der Abwanderung ein Ende setzen.

Auch kann die Fischerei nicht mehr die einzige Einnahmemöglichkeit bleiben, denn die Fänge fallen immer kleiner aus, da sich auch die Gewässer in Rumänien dem weltweiten Trend der Überfischung nicht widersetzen können.