Flora und Fauna
In hohem Maß wurde außerhalb der Gebirge die natürliche Vegetation zurückgedrängt. Für die landwirtschaftliche Nutzung würden die früher vor allem in den Tiefebenen vorhandenen Wälder abgeholzt. Obstbäume wurden in den Gebirgsausläufern gepflanzt. Laubwälder mit Birken, Rotbuchen und Eichen, die nach oben immer stärker von Nadelhälzern durchsetzt sind, wachsen in den unteren Hängen. Oberhalb der Baumgrenze zeigt die Flora alpinen Charakter. Die Bodenbedeckung bilden hier ausgedehnte Grasflächen. Auwälder mit Weiden und Pappeln gibt es an den Ufern der Donau. Mediterrane Florenelemente wie Edelkastanien und Walnussbäume weist der Süden des Landes auf.
Braunbär, Wolf, Luchs und Wildkatze, gehören zu den Raubtieren, die vor allem in den Karpaten vorkommen. Godlschakale, Marderhunde, sowie Steppen- und Tigeriltise kommen ebenfalls vor. Durch Wildschwein, Reh, Rothirsch, Damhirsch, Mufflon und Gämse ist die Paarhuferfauna repräsentiert. Überaus artenreich die die Vogelwelt; zahlreichen Zugvögeln dient das Donaudelta, das teilweise als Naturschutzgebiet ausgewisen ist, als Rastplatz. Mit Eidechsen, Skinken, Schleichen, Nattern, Vipern und Schildkröten sind die Reptilien in Rumänien vertreten. Hechte, Störe, Karpfen, Flundern, Heringe, Lachse, Barsche und Aale findet man in den Flüssen Rumäniens und im Schwarzen Meer.